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Berliner Drachenboot Dreikampf


 

Am 15.10.22 fand bei bestem Wetter, der Drachenboot Dreikampf in Berlin Köpenick mit 7 Teams statt. Wir gingen zusammen mit den „Preussen Drachen“ aus Potsdam als Team „Pneumant-Preussen“ an den Start.

Gefahren werden beim Dreikampf die 500m, 1000m und 2600m Strecke. Jede Strecke wir von jedem Team einmal gefahren, die Zeiten werden addiert und daraus ergibt sich dann die Gesamtplatzierung.

Da wir zum ersten Mal diese Renngemeinschaft bildeten, absolvierten wir am Sonntag zuvor eine UWV – eine unmittelbare Wettkampfvorbereitung, also ein gemeinsames Training in Potsdam. So konnten wir uns gegenseitig kennenlernen und die nötigen Feinheiten abstimmen.

In Köpenick gingen wir dann mit 10 Preussen und 10 Pneumis im Boot an den Start. Im ersten Rennen über die 500m wurden wir knapp Zweiter.

Im Anschluss fuhren wir die 1000m. Auch in diesem Lauf waren wir gleichzeitig mit 2 anderen Booten auf der Strecke. Über die 1000m konnten wir uns klar absetzen und kamen als Erster über die Ziellinie.

Da die Zeiten nicht vom Veranstalter bekannt geben wurden, wusste keines der 7 Teams so richtig, wo es stand. Einzig allein, dass die Startreihenfolge über zuletzt zu absolvierenden 2600m so gesetzt wurde, dass der Langsamste zuerst und der Schnellste zuletzt starte, ließ vermuten, wo sich die Teams ungefähr eingeordnet hatte. Wir waren erstaunt und erfreut zugleich, als wir erfuhren, dass wir als vorletztes Team über die 2600m geschickt wurden.

Gefahren wurde die Strecke nicht als Verfolgungsrennen und mit einer Wende. Alle 10 Minuten wurde ein Team auf die Strecke geschickt und somit war jedes Team für sich selbst unterwegs.
Auch das Rennen lief für uns sehr harmonisch und kompakt. Jeder konnte sich auspowern und an seine Grenzen gehen. Im Ziel angekommen, machte sich Freude und Erleichterung breit.

Das Projekt Preussen-Pneumant hatte sich bezahlt gemacht und alle waren rundum zufrieden. Natürlich waren wir gespannt, wofür es am Ende gereicht hat.

Bei der Siegerehrung stellte sich dann heraus, dass wir bei unserem ersten Drachenboot Zweikampf den zweiten Platz mit einer Gesamtzeit von 18:22,86 min erkämpfen konnten.

Vielen Dank an unsere Sportfreunde von den Preussen Drachen und an den Veranstalter für die Organisation und den reibungslosen Ablauf.

Wir sind im nächsten Jahr gerne wieder mit dabei.

In diesem Sinne TSCHAKA


 

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Teamwochenende an der Bleilochtalsperre

 


Auch in diesem Jahr ging es für uns Pneumis zu unserem schönen Haus direkt an der Bleilochtalsperre. Am Freitagabend sind wir angekommen und haben uns gemütlich eingerichtet. Den Abend haben wir mit einem reichhaltigen Abendessen und viele Runden
Uno ausklingen lassen.

Samstag kamen dann die Freunde von den Draco Jenensis dazu, sodass wir eine gute Stunde bei stürmischen Wetter auf der Bleiloch paddeln konnten.

Dies hatte schon fast Wettkampfflair 😉 Nachdem wir dann das Boot wieder auf den Trailer verladen haben, kam der gemütliche Teil des Tages – nämlich das Kuchenessen. Dabei wurde auch gleichzeitig
die Saison ausgewertet und schon die Planung für das nächste Jahr besprochen.

Im Anschluss sind wir dann eine längere Strecke zu Fuß gegangen, bei dem natürlich Simone’s Likör nicht fehlen durfte. Abends hat jeder von uns diverse Brettspiele und Karten gespielt und wir haben es uns richtig gut gehen lassen im kleinen Clubraum.

Leider sind bereits am Samstag viele Leute abgereist, sodass es in den Räumen, besonders der der Frauen, leer war. Ihr habt uns sehr gefehlt.

Die Gespräche, das Zusammensein, das Lachen, das Organisieren – all dies haben wir gemeinsam erlebt und gemacht.

Es ist einfach wie eine Klassenfahrt, wenn wir zur Bleiloch fahren. Man möchte es nicht missen.


 

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… rückblickend sind 20 Jahre am Ende wie im Fluge vergangen!


Es kam, wie es kommen musste … rückblickend sind 20 Jahre am Ende wie im Fluge vergangen.


Aus dem Gründungsteam „Pneumant Dragon Blossin“ ist im Laufe der Zeit das Drachenboot Team „Pneumant Dragon“ geworden.

Mit der Unterstützung der BSG Pneumant Fürstenwalde konnten und können Sportler aus unterschiedlichsten Sportarten seit 20 Jahren den Drachenbootsport ausüben.

Egal ob jung oder alt, Frau oder Mann, jeder war gern gesehen und hat seinen Teil dazu beigetragen, das Team Pneumant Dragon 20 Jahre am Laufen zu halten.

So hatten wir nun am 28.08.2021 die Möglichkeit, auf dem Ruderclubgelände in Fürstenwalde unser 20 jähriges Jubiläum zu feiern. Es wurden fast 80 Einladungen an alle aktiven und ehemaligen Paddler verschickt.

Leider war es nicht allen möglich, dieses besondere Ereignis in der Gemeinschaft zu verbringen. Am Ende fanden sich 47 Paddler, von denen einige der ehemalig Aktiven schon seit einigen Jahren nicht mehr im Drachenboot gesessen haben, zu einem frohen Wiedersehen. Eine Überraschung und ein toller Anblick war, dass ohne jegliche Absprache, alle mit unterschiedlichen Pneumant Team Shirts am Bootshaus auftauchten … und vor allem, dass diese noch passten. 😀

Nach einer herzlichen Begrüßung ging es dann in die Drachenboote. Schon nach dem ersten Paddelschlag war klar, niemand hatte etwas verlernt!

Zügig ging es, untermalt mit kleinen Anekdoten und erfrischenden Getränken, die Spree hinunter Richtung große Tränke. Nach einem kleinen Startduell standen an der Tränke Kaffee und Kuchen bereit und natürlich war man auch hier schnell in die Erzählungen über gemeinsame Erlebnisse vertieft.

Wieder am Bootshaus angekommen, konnte nach dem Paddeln, an einer nicht enden wollenden Schlange mit Paddlern, abgeklatscht werden.

Der Caterer war auch schon vor Ort, so dass wir in den gemütlichen Teil der Jubiläumsfeier einsteigen konnten. Untermalt mit einem schönen Videorückblick über 20 Paddeljahren und kulinarischen Leckereien, ließen wir den Abend mit tollen Gesprächen ausklingen.

Es war ein rundum gelungenes Fest. An dieser Stelle noch einmal danke an alle, die mit ihrer Unterstützung und Hilfe zur Umsetzung der Feier beigetragen haben und natürlich an alle aktiven und ehemaligen Paddler die da waren und das Jubiläum zu dem gemacht haben, was es war … ein tolles Beisammensein unter Freunden!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

In diesem Sinne TSCHAKA

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20 Jahre PneumantDragon



Wir feiern unser Jubiläum – 20 Jahre PneumantDragon

2001 in Blossin als PneumantDragon Blossin gegründet, kommen wir zurück zu unseren Wurzeln, zu unserer einstigen Trainingsstätte nach Blossin.

Wir möchten unser Jubiläum gebührend würdigen und revue passieren lassen. Was hat uns bewegt, was haben wir erlebt, was haben wir geschafft, wie haben wir uns verändert.

Noch immer sind wir eine große Pneumi Familie, auch wenn nicht mehr alle aktiv paddeln.

Wo wir aktuelle Kontaktdaten hatten, haben wir versucht Euch zu kontaktieren. Ist es uns nicht gelungen, habt Ihr keine Nachricht von uns erhalten, habt Ihr aber einen Zeitraum in den letzten 20 Jahren aktiv mitgestaltet, meldet euch bitte bei uns!

Wir hoffen, dass uns eventuell geltende Beschränkungen keinen Strich durch die Rechnung machen. Drückt uns die Daumen. Ihr „lest“ hier wieder von uns!

Bleibt alle schön gesund!

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Bleilochtalsperre


Am 02.10.2020 trafen sich die Teilnehmer der Fahrt. Nachdem die logistische Herausforderung bewältigt wurde, alle Leute, deren Sachen –  vor allem die Kästen mit Trank –  und den Rest der Verpflegung  in die beiden Transporter unterzubringen, ging es los. Bus Süd (auch bekannt unter dem Titel Bus „wahre Freunde“) und Bus Nord machten sich auf die Reise zur Bleilochtalsperre.

Team Rostock hat sich die Aufgabe gestellt, die Wohnunterkunft schon mal in Beschlag zu nehmen. Die Suche nach dem Safe mit dem Schlüssel darin sollte nicht einfach werden, woran auch die sehr hilfreichen Kommentare nicht gerade etwas änderten.

Schließlich konnte die Aufgabe noch vor Ankunft der  beiden Busse bewältigt werden und die Insassen dieser konnten ihre Sachen hineinbringen und ihre Lager aufschlagen. Danach folgte das Verzehren von mitgebrachtem Speis und Trank, worüber sich die Leute nach der anstrengenden Fahrt sogleich hermachten.

Beim Festmahl wurde auch besprochen, wie die Ausfahrt am nächsten Tag aussehen soll. Alle waren sich einig, dass man nicht nur für eine Kaffeefahrt hierhergekommen sei. So wurde beschlossen, dass man die geplanten 28 Kilometer Fahrstrecke in neun Teile aufteilte, dass nach drei Kilometern, die Truppe eine kurze Pause und einen Steuermannwechsel durchführen kann. Die Steuerleute und deren Reihenfolge wurden per Auslosung bestimmt und auch die Sitzaufstellung der restlichen Truppe festgelegt.

Nachdem alle organisatorischen Fragen beantwortet und Probleme geklärt, das Mahl beendet und die Tische abgeräumt waren, wurde noch etwas gefeiert. Natürlich mit einem sehr verantwortungsvollen Umgang mit alkoholischen Getränken und niedrigem Geräuschpegel. Nach und nach gingen die Feierwütigen zu Bett, um noch genug Ruhe für die Fahrt am nächsten Tag zu bekommen.


Der große Tag der Ausfahrt startete mit der Erkenntnis, dass die Männer wieder mal einige Bäume gefällt und verarbeitet haben. Nichtsdestotrotz schienen die meisten recht gut geschlafen zu haben. Nachdem alle aus ihren Lagern gekrochen und sich frisch gemacht hatten, wurde sich bei kleineren Gesprächen über das Frühstück hergemacht. Anschließend wurde die nötige Ausrüstung zusammengepackt und Mensch und Material in die beiden Transporter verladen, welche sich sogleich auf den Weg zum Einstiegsort machten.

Dort angekommen wurde sich noch vorbereitet, bevor man den Hang hinunter zum Boot lief. Alle ans Boot, Boot auf Trailer, Trailer und Boot zum und ins Wasser, einsteigen – bekanntes und bewährtes System des Teams, welches immer ohne Probleme klappt… immer.

Als dann die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden waren und alle im Boot saßen, ging es los – bei recht schönem Wetter, etwas frisch, Sonne und kein Regen oder viel Wind. Nur die ab und zu herumwabernden Algen waren etwas störend. Und so fuhr es sich bei langem Schlag recht zügig entlang der Strecke. Das Team war zusammen und motiviert, was sich an der gleichbleibend hohen Geschwindigkeit und Frequenz bemerken ließ.

Die Route führte ein Stück entlang der Regattastrecke, dann weiter entlang der Talsperre an Hängen und Stränden vorbei. Nach knapp 13 Kilometern entschloss man sich, eine große Pause einzulegen. Ein paar Meter weiter und das Boot konnte angelegt werden. Die Mannschaft verließ ihr Gefährt, um ein Bier oder ein Glas Sekt zu trinken. Währenddessen konnte man sein Geschäft verrichten.

Nach einigen Minuten wurde man freundlich darauf hingewiesen, dass das „große Boot“ gleich kommt und man doch bitte wegfahren sollte. Das Team machte sich sogleich auf und kehrte zu ihrem Drachen zurück, stieg ein und begab sich auf die Rückfahrt. Diese verlief ähnlich wie die Hinfahrt. Zur Überraschung Einiger war man aber bei der Rückfahrt schneller als bei der Hinfahrt. Die letzten vier Kilometer waren dann noch die letzte, kräftezehrende Herausforderung. Einen Kilometer vor dem Ziel musste die Mannschaft nochmal eine kleine Pause einlegen, doch danach ging das Boot wieder gut voran.

Als das Team ankam und das Boot aus dem Wasser zog, fiel auf, dass man die Materialien für die Reinigung im Lager zurückgelassen hatte. Trotz alledem wurde das Boot fein säuberlich… gesäubert. Der Marsch nach oben war dann die letzte Hürde, bevor man die schmutzigen, riechenden und nassen Körper reinigen konnte.

Erschöpft, aber sichtlich zufrieden kehrte das Team schließlich, frisch geduscht, ins Lager zu Kaffee und Kuchen ein. Es gab keine Verluste zu verzeichnen und es schienen alle, trotz der fehlenden Kraft, glücklich zu sein. Eine Gruppe an mutigen Mitgliedern entschied sich noch dazu, einen kleinen Ausflug zu Fuß zu unternehmen, welche sie über den Hügel und wieder zurück führte. Diesen konnten sie natürlich nur mit etwas Fruchtsaft überleben. Der zweite Abend verlief wie der Erste mit Speis und Trank und später vorrangig mit Trank. Trotz oder gerade wegen den Strapazen der Fahrt war die Stimmung ausgelassen und das Team amüsierte sich bei einigen Spielen.


Nachdem wieder der halbe Wald gefällt und das Frühstück verzehrt wurde, ging es ab ans Aufräumen. Alles leer machen, alle Sachen einpacken, Müll raus, sauber machen und so weiter. Der Morgen verlief recht ereignislos, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Nur die Erkenntnis, dass man nun wieder nach Hause fuhr, war etwas enttäuschend. Schließlich hatte das Team alles wieder so hergerichtet, wie man es vorgefunden hatte.

Die logistische Herausforderung der Unterbringung von den Sachen konnte diesmal etwas schneller gelöst werden. Bus Süd war für die Abfallentsorgung zuständig, nahm einen kleinen Umweg und war schließlich trotzdem vor dem anderen Bus auf der Autobahn. Nach einer kleinen Essenspause auf dem Rasthof Nähe Köckern, machte man sich wieder auf den Weg in die Heimat.

Vielen Dank an die Leute, die für die Organisation zuständig waren, die Steuermänner und -frauen und natürlich an alle Teilnehmer des Unterfangens.

 Manuel Hödt



 

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Erfolgreich gestartet ins Jahr 2020, dann leider ausgebremst … aber wir lassen uns nicht unterkriegen!

Seit April haben wir hier nichts mehr von uns hören bzw. sehen lassen. Umso mehr möchten wir euch kurz zeigen, was wir aktuell so treiben.

Das Jahr 2020 begann für uns im Februar äußerst erfolgreich. Am 15.02. starteten wir beim 13. Indoor Cup im Fürstenwalder Schwapp.

Den ganzen Winter hatten wir hart trainiert, denn beim Kräftemessen der zahlreichen Mannschaften wollten wir uns nicht unter Wert verkaufen.

Im Nachhinein nun mit Erzählungen hier Spannung zu erzeugen, gelingt natürlich nur bedingt, denn die Ergebnisse sind längst bekannt.

Die Kurzfassung für euch: wir absolvierten unsere 3 Vorläufe jeweils ungeschlagen und kämpften uns somit ins Viertelfinale der Premium Kategorie, in welchem wir gegen das Team AOK antreten durften und dieses nach knapp 16 Sekunden, schnell für uns entschieden.

Manche von uns hatten es erwartet, manche von uns hatten es gehofft und für manche war es schlichtweg noch nicht zu glauben, wir hatten uns den Weg ins Halbfinale erkämpft. Hier erwartete uns kein minderschwererer Gegner, das Team Bonava, somit auch wieder ein Duell zweier Fürstenwalder Drachenbootmannschaften.

Wir machten es auch hier kurz und knapp, nach gut 14 Sekunden Synchronität am Paddel hatten wir auch das Halbfinale in der Tasche! Nun war es Wirklichkeit, im Finale … zwei Fürstenwalder Teams.

Im Finale saßen wir den Paddlern vom ZooCenter gegenüber. Die Spannung war auf beiden Seiten in alle Gesichter gemeißelt.

Nach dem altbekannten „are-you-ready?! … attention … go!“ hieß es nun schnellstmöglich Druck am Paddel aufbauen und einen gemeinsamen Rhythmus finden! Wir starteten tatsächlich super und verbannten unseren Gegner relativ zügig auf seine Seite des Beckens. Ein zähes Ringen um gerade mal 15 (f-ü-n-f-z-e-h-n!!!) Zentimeter begann. Wie lang diese doch sein können! …

… nach spannenden 79 Sekunden stand fest, dass wir uns tatsächlich über einen zweiten Platz in der Premium Kategorie des 13. Fürstenwalder Indoor Cups freuen konnten. Kurz aufflackernde Enttäuschung verschwand schnell, nachdem wir realisiert hatten, welch tolle Leistung wir als Team abgeliefert hatten.

Auch ein tolles Zeichen für die Fürstenwalder Drachenbootszene, die ertsen zwei Podestplätze wurden von Fürstenwalder Teams belegt. Platz 3 ging wohl verdient an die Wukey’s aus Biesenthal.

Herzlichen Glückwunsch an alle und herzlichen Dank an die Organisatoren!

Mit diesem tollen Ergebnis spekulierte der ein oder andere schon, wie wir wohl beim Indoor Cup im polnischen Szczecin, welcher im März auf unserem Regattaplan stand, abschneiden würden.

Hier wollten wir erstmals auch mit unserem Nachwuchsteam, den Pneumant Little Dragon, antreten.

Ihr ahnt es wahrscheinlich schon … der Indoor Cup wurde aus den bekannten Gründen abgesagt. Es folgte eine lange Liste von weiteren Absagen … die Langstrecke im April und die Regatta in Warnemünde waren davon ebenso betroffen wie auch das Herbstrennen in Rostock.

Selbst ein regelmäßiges Drachenboottraining war nicht mehr gestattet.

Für den ein oder anderen fühlte es sich so an, als ob man um seinen Lieblingssport beraubt wurde.

Aber es half nix, Gesundheit geht vor!

Wir machten das Beste draus, fest stand, als Team schaffen wir auch dies zu meistern.

Am 05.07. war es dann endlich wieder soweit. Wir durften wieder, unter Einhaltung entsprechender Regeln, in unser geliebtes Drachenboot und endlich wieder das Spreewasser mit unseren Paddelblättern verhauen … ja das Wasser hatte es tatsächlich nicht einfach nach knapp 4 Monaten Abstinenz!

Für alle eine wahre Freude und Erholung … endlich wieder PADDELN!Nach der Absage der Drachenbootregatta in Warnemünde stand für uns dann schnell fest, ein Teamevent unter Einhaltung aller geltenden Regeln musste her! Gesagt getan … es wurde zwar nicht auf dem Alten Strom gepaddelt, aber von einem Teamwochenende in Warnemünde konnten uns selbst diese außergewöhnlichen Zeiten nicht abhalten. Ergebnis war ein tolles Teamwochenende und zudem konnte man u.a. Hasi’s schicke Badehose, mit Ostseewasser durchfeuchtet, bewundern.

Da in diesem Jahr nun bisher irgendwie alles anders war, hatten wir kurzfristig entschieden, unseren für Anfang August geplanten Long-Törn, den wir eigentlich jährlich auf dem Wasser absolvieren, einfach in luftige Höhe in den Kletterwald nach Bad Saarow zu verlegen. Für manche eine neue Erfahrung, aber auch die bereits erfahrenen Kletterhasen hatten ihren Spaß. Manch einer davon orientierte sich vielleicht auch ein bisschen am Fliegerlied („Und ich flieg‘, flieg‘, flieg‘ wie ein Flieger“) … mit dem richtigen Ergebnis, Hauptsache Spaß haben!

Einmal eine andere Art des Trainings und schnell merkte man spätestens am nächsten Tag, dass beim Klettern definitiv andere Muskelgruppen beansprucht werden, als beim Paddeln.Viele von uns verfolgten schon die gesamte Zeit über mit Spannung die Berichterstattung um die diesjährige Langstreckenregatta auf dem Stausee der Bleilochtalsperre. Für uns Pneumi’s in jedem Jahr der Saisonhöhepunkt und der Abschluss unserer Outdoorsaison.

Manch einer ahnte es, manch einer hoffte jedoch das Beste. Letztendlich reihte sich auch diese Regatta leider in die Liste der abgesagten Regatten ein, was uns alle sehr traurig stimmt.

Aber traurig hin, traurig her, vielleicht folgt der nächste Bericht trotzdem von der Bleilochtalsperre, seid gespannt … wir hoffen das Beste!

Wir sehen dem Jahr 2021 positiv entgegen und werden auch dann an unsere sportlichen Erfolge anknüpfen. Zeit zum Trainieren haben wir definitiv genug!

Was möchten wir euch abschließend sagen?
Wir lassen uns von diesen schweren Zeiten nicht unterkriegen, lasst ihr euch bitte auch nicht unterkriegen! 

Bleibt alle schön gesund und dem Drachenbootsport immer treu!

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Update Füwarace

Liebe DrachenbootsportlerInnen, liebe HelferInnen, liebe UnterstützerInnen,

der Vorstand der BSG Pneumant Fürstenwalde hat entschieden, das diesjährige FüwaRace am 05. und 06.Juni 2020 aufgrund der aktuellen Covid19-Lage nicht stattfinden zu lassen.

Für euch ist das sicher, aufgrund der aktuellen Entwicklungen, keine große Überraschung. Jedoch finden wir es trotzdem sehr traurig, denn bisher hat es kein Umstand geschafft, unsere geliebte Heimatregatta in die Knie zu zwingen.

Die zeitlichen und organisatorischen Bedingungen und auch der finanzielle Aufwand im Vorfeld, ohne Gewissheit der notwendigen Teamanmeldung, sind zu unübersichtlich um in eine verbindliche Planung und Durchführung zu starten. Aber auch im Hinblick auf die Verantwortung hinsichtlich der Gesundheit aller TeilnehmerInnen ist die Entscheidung einfach nur vernünftig.

Eine Bitte an die Teams, die das Startgeld schon überwiesen haben, gebt uns doch bitte eure IBAN per Email bekannt, damit wir euch das Geld zurückerstatten können.

Wir hoffen euch zum FüwaRace 2021 wieder in Fürstenwalde an der wunderschönen Spree begrüßen zu dürfen. Nähere Informationen dazu findet Ihr in gewohnter Weise auf unserem Facebook-Account und auf unserer Homepage ( www.Pneumatdragon.de).

Viele Grüße und BLEIBT SCHÖN GESUND!

eure PneumantDragon

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FüWaRace PneumantDragon

Ausschreibung XVIII. FüWaRace

Liebe Drachenbootsportler*innen,
am 05. und 06 Juni 2020 findet in Fürstenwalde die 18. Drachenbootregatta statt.
Auch in diesem Jahr veranstalten wir eine Schulmeisterschaft, ein NightRace und eine 250m Sprintregatta. Wir starten mit der Schulmeisterschaft wie gewohnt am Freitag.
Am Freitagabend geht es mit dem NightRace und besonderem Flair weiter. Mit Knicklichtern und LED verzierte Paddler*innen und Drachenboote kämpfen sich im Dunkel der Nacht über eine Distanz von ca. 2.100m, um 2 Wenden durch das Wasser der Spree … ein Hingucker für Zuschauer*innen und Sportler*innen.
Am Samstag folgt die 250m Sprintregatta. Jedes Team absolviert auf 3 Bahnen insgesamt 4 Vorläufe und einen Finallauf in der jeweiligen Kategorie. Bei Women und Open gibt es ab 5 Teammeldungen jeweils eine eigene Kategorie. Aus den Vorläufen ergibt sich der Startplatz für das jeweilige Finale. Insgesamt stehen sechs Boote zur Verfügung.

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Allgemein Freizeitbrigade PneumantDragon SpreeCoyoten

70 Jahre BSG Pneumant

Am Samstag den 02.11.2019 feierte auf den Tag genau die BSG Pneumant Fürstenwalde e.V. ihren 70 Geburtstag. Am Vormittag gab es den offiziellen Festakt mit allen Ehrungen und Grußworten. Dann Abend die traditionelle Sportparty bei der dann wirklich mehr Zeit für die Party war. Neben der Lasershow und der Eventgeigerin Andrea Zimmermann steuerte die Freizeitbrigade ein Programmpunkt bei. Am anderen Ende der Welt im Chinesischen Ningbo gingen die SpreeCoyoten der BSG Drachenbootszene beim ersten Weltcup an den Start. Dazu drückten die Gäste in der Pneumanthalle kräftig die Daumen.

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PneumantDragon Wettkämpfe

11. Bleilochtalsperren – Langstreckenregatta

Um 10 Uhr sind wir am Freitag, dem 04. Oktober 2019, zur Bleilochtalsperre aufgebrochen. Nachdem wir an dutzenden Baustellen vorbeifahren mussten, sind wir gegen 14.30 Uhr am guten alten Bootshaus in Saalburg angekommen. Daraufhin suchten wir uns die Betten aus. Ein paar Minuten später haben wir uns im beheizten Aufenthaltsraum versammelt. Bei Kaffee und lecker Kuchen sprachen wir noch ein paar organisatorische Dinge ab und redeten über die anstehende Regatta. Gegen 18 Uhr gab es Abendbrot und ließen dann den Abend gemütlich ausklingen.
Am nächsten Morgen war es soweit. Gegen 9 Uhr brachen wir bei kaltem und regnerischem Wetter auf zum Ufer der Bleilochtalsperre. Kurz nach 11 Uhr sind wir gestartet um 11km durchzupaddeln. Wir erreichten dabei den 5. Platz mit einer Zeit von 58;04 Minuten und kehrten mit einer nicht funktionierenden Pumpe, ziemlich nassen Füßen, an das Ufer zurück. Direkt nach dem Rennen war Duschen angesagt. Anschließend kehrten wir zum Bootshaus zurück und gönnten uns wieder Kaffee und Kuchen. Im Anschluss drehte der größte Teil unserer Truppe ein paar Runden in der Nachbarschaft, während die Restlichen beim Bootshaus blieben. Am Abend grillten wir und verbrachten die restliche Zeit im Aufenthaltsraum.