– Eine wackelige Angelegenheit –
Wieder war es soweit- unsere nächste Regatta stand an und zwar in Halle. Wir kommen immer wieder gern hierher, weil das Org Team eine fantastische Arbeit leistet und man sich immer wieder nur fragt, wie sie das jedes Mal so toll hinbekommen. Chapeau an dieser Stelle!!! 👏
Der Tag hat uns wettermäßig ganz schön irritiert: Von einem Regenschauer zum anderen und in der nächsten Minute kam die Sonne heraus.
Wir hatten allerdings mit unseren Zeiten auf dem Wasser sehr viel Glück, da hier pünktlich die Sonne zum Vorschein kam (könnte auch ein Omen gewesen sein 🧐).
Außerdem hatten wir an diesem Tag mit unserem Smallboot eine Premiere auf dem Osendorfer See. Noch nie sind wir Pneumis dort mit einem 10er Boot gestartet. Und ohne unseren grandiosen Steuermann (Hendrik 🥳 ), wären wir dort auch nicht an den Start gegangen.
Unsere ersten beiden Distanzen (100m sowie 200m) wurden direkt hintereinander ausgefahren. Das war auch gut so, da man bereits aufgeheizt vom ersten Rennen in das Zweite starten konnte. Auf den 100m erreichten wir Platz 3 von insgesamt 5 Smallboot Teams. Über die 200m war es dann schon etwas deutlicher der 2. Platz. Das versprach viel Potenzial für die 500m Distanz. Und tatsächlich kam es auch so: Wir fuhren sehr gut vom Start weg und marschierten über den See. Am Ende war es sooooo knapp am 1. Platz vorbei.
Nun hieß es für die Langstrecken Distanz (2250m) noch einmal alles geben. Keiner schont sich.
Die Langstrecke beginnt üblicherweise mit einem Le Mans Start und hier konnten wir unseren besten Läufer ins Feld schicken- unseren Steuermann Hendrik 🏃. Nachdem er im Boot war, konnten wir lospaddeln. Es war bereits nach der ersten Kurve eine sehr wackelige Angelegenheit und wir vertrauten auf jeden einzelnen Paddler sowie auf unseren Steuermann, dass niemand eine falsche Bewegung macht.
Es ist anders im Smallboot zu fahren als im Großboot und dies war ganz besonders bei den Überholmanövern und in den Wenden zu spüren.
Als jedoch die ersten 500m vorüber waren, hat sich bei allen im Boot der Rhythmus bemerkbar gemacht. Wir haben die Länge und unsere Kraft von vorn bis hinten ausgenutzt und konnten an die vor uns paddelnden Teams aufschließen. Als das erste Boot überholt war, lief es wie im Rausch. Dann kam das zweite Boot. Was für ein Wahnsinn. Wir alle wussten, dass das ein richtig geiler Lauf ist. Auf den letzten 500m haben wir noch einmal die Frequenz etwas angezogen und flogen beinahe über den Osendorfer See. Ein tolles und unglaubliches Gefühl, welches uns mit einer Zeit von unter 12Min belohnte – krass 😳 😱.
Alle Distanzen zusammengerechnet, ergaben für uns einen hervorragenden zweiten Platz. Glückwunsch auch an dieser Stelle an das Team „DragonsClub“ aus Leipzig zu ihrem Sieg in dieser Kategorie.


